Sicherheitsmanagement

Kurzbeschreibung

Ein Sicherheitsmanagementsystem dient der systematische Identifikation, Bewertung und Kontrolle von sicherheitsrelevanten Risiken und Vorkommnissen sowie der kontinuierlichen Verbesserung des Sicherheitsniveaus. Neben der zweckorientierten Anpassung der Aufbauorganisation sind dazu auch neue Verfahren einzuführen und vorhandene Geschäftsprozesse mit Relevanz für das Sicherheitsniveau anzupassen. Wichtig sind in diesem Zusammenhang vor allem Prozesse wie Beschaffung, Instandhaltung, Betriebsführung, Mitarbeiterentwicklung und Notfallmanagement. 

 

Nutzen für Ihr Unternehmen

  • Systematische Auseinandersetzung mit dem Thema Sicherheit
  • Verringerung der Wahrscheinlichkeit und Auswirkungen von Störungen und Unfällen
  • Reduzierung von Kosten aufgrund von Störungen und Unfällen
  • Reduzierte Ausfall- und Stillstandzeiten von Mitarbeitern und Maschinen
  • Erfüllung gesetzlicher und branchenspezifischer Anforderungen (z. B. Prüffristen oder Unterweisungen)

 

Betreute Normen und Regelwerke:

  • DVGW Regelwerke G-1000/W-1000
  • Richtlinie 2004/49/EG zur Eisenbahnsicherheit

Beispielhafte Aktivitäten

Einführungsphase

  • Interpretation der entsprechenden Gesetze, Verordnungen und Normen in Bezug auf die unternehmensspezifischen Anwendung
  • Istaufnahme und Bewertung der bestehenden Sicherheitsorganisation
  • Entwicklung und Einführung neuer und/oder Optimierung bestehender Sicherheitsprozesse
  • Durchführung interner Schulungen und Workshops zur Information und Sensibilisierung der Führungskräfte und Mitarbeiter
  • Beurteilung von Subunternehmern im Rahmen von Lieferantenaudits
  • Erstellung einer praxisgerechten und normenkonformen Dokumentation
  • Bewertung von Wechselwirkungen mit bestehenden oder anderen zu implementierenden Managementsystemen
  • Durchführung interner Audits zur Überprüfung der Wirksamkeit des Systems

Zertifizierungsphase

  • Ausarbeitung eines realistischen Zeitplanes bis zur Zertifizierung
  • Vorbereitung auf das Zertifizierungsaudit mittels interner Audits
  • Vorbereitung der Mitarbeiter auf die Zertifizierung
  • Bearbeitung der notwendigen Zertifizierungsunterlagen
  • Begleitung und Betreuung während des Zertifizierungsaudits

Amortisationsphase

  • Unterstützung bei der Analyse von Störungs- und Unfallberichten
  • Erarbeitung von Präventionsmaßnahmen
  • Identifikation und Umsetzung von Prozessverbesserungen
  • Durchführung regelmäßiger interner Audits
  • Vorbereitung auf und Betreuung während notwendiger Überwachungsaudits
  • Pflege und Aktualisierung des Managementsystems